Aufzucht/Sozialisierung

Sie sollen später einen angenehmen Begleiter für Jagd, Familie und vielleicht als Auslastung den Hundesport bekommen. Darum messe ich der Aufzucht und Sozialisierung einen sehr hohen Stellenwert bei.

Die Geburt findet im Haus (Wurfzimmer) statt. Ca.1 Woche vor dem errechneten Geburtstermin beziehe ich dort ebenfalls Quartier, damit ich der Hündin Geborgenheit geben kann und vor allem, sofort mitbekomme, wenn es los geht oder die Hündin mich braucht. Die ersten 4 Wochen leben unsere Welpen im Haus. An der Wurfkiste wird ein kleiner Plexiglasauslauf angegliedert, damit die Welpen gefahrlos ihre Umwelt erkunden können. Auch dieser Auslauf ist schon mit kleinen Lernstrukturen (Wackelbrücken etc.) eingerichet.

Danach beziehen sie unser Außenquartier. Dies ist ein Zwinger mit Zuchtraum und Auslauf, der mit wichtigen Welpenlernspielgeräten ausgestattet ist. Zwinger heisst nicht, dass die Welpen oder die Hündin keinen Anschluss an uns haben. Im Gegenteil, sie erleben wichtige Eindrücke, die wir ihnen in der Wohnung nicht bieten könnten und bieten viel menschliche Kontakte.

Unsere Welpen kennen per Geräusche CD, aber auch durch unseren Alltag, alle möglichen Geräusche (Schüsse, Staubsauger, Rasenmäher etc.). Wir bieten den Welpen sehr früh, noch in der Wurfkiste eine Versäuberungszone an, die wir mit saugfähigen Wegwerfeinlagen, später Sägemehl, für die Welpen kenntlich machen. Nach jeden Aufwachen (Säugen) setze ich die Welpen sofort in diese Versäuberungszone. Es dauert nur wenige Tage, dann haben die Kleinen begriffen, um was es geht. Dies erleichtert Ihnen das spätere stubenrein werden ungemein. Im Grunde bekommen Sie einen fast stubenreinen Welpen. Das man natürlich selber auch dazu beitragen muss, indem man häufig mit dem Welpen zum Versäubern geht und den Kleinen aufmerksam beobachtet, sollte selbstverständlich sein.

Wackelbrücken, diverse Untergründe, Kippelbretter,  etc. stehen auf dem Programm, um die Welpen souverän in jeder Situation werden zu lassen.

Ab der 4. Woche helfen Besucher, z.B. die späteren Welpenkäufer, aber auch interessierte Hundeschüler, bei der Prägung auf fremde  Menschen (Mann, Frau, Kind, alt, jung...).