Dorle vom Forsthaus Hubertus zu verkaufen

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Dorle vom Forsthaus Hubertus, gew. 01.06.21, VJP 58 Pkte., aus der Kataraktfreien Verpaarung Yva von der Schelmelach und Ignaz vom Dürnbucher Forst, ab sofort in kompetente und liebevolle Jägerhände abzugeben.

Meine Zeit lässt die Ausbildung eines weiteren jungen Hundes derzeit nicht zu. Mit der Ausbildung zum Apportieren wurde bereits step by step begonnen. Die Grundkommandos sitzen auch schon recht gut. Aber Dorle braucht jemanden mit mehr Zeit, möchte sich anschließen und für ihren Menschen da sein. Die Hündin verfügt über Schutztrieb, wenn sie jemanden ins Herz geschlossen hat, das sollte man wissen und damit umgehen können.

Anfangs zeigt sie sich Fremden gegenüber deutlich reserviert, ich kann mir darum einen Platz als Einzelhund, wo sich wirklich liebevoll Zeit genommen wird, sehr gut für Dorle vorstellen. Hier bei uns zeigt sie sich sehr kompatibel im Rudel, sie ist Auto, Haus, gewöhnt. Sie wird ihr neues Heim ganz sicher später schützen und bewachen, deshalb erbitte ich wirklich nur anzufragen, wenn man sich einen solchen Hund zuhause (Hof, Forsthaus oder wie auch immer) auch realistisch vorstellen kann.

Ernstgemeinte Anfragen von Jägern bitte wegen meiner schlechten Erreichbarkeit vorzugsweise per Email an hundeschule-kinzer@web.de werden. Festpreis. Abgabe ab sofort.

 

 

In eigener Sache:

Züchten heisst verbessern, Anlagen festigen, planvoll vorgehen, damit man eine Rasse wirklich weiter nach vorne bringt.

Sollten wir uns aus wohl überlegten Gründen, einmal von einem erwachsenen Weimaraner oder einem Junghund trennen müssen, dann finden Sie hier in dieser Rubrik nähere Infos.

Oftmals reagieren Aussenstehende völlig verständnislos, wenn man sich von einem erwachsenen Hund trennt, der einen schon einige Zeit begleitet hat. Ich kann das in gewisser Weise nachvollziehen. Denn bereits an der Wurfkiste fällt oft die Bemerkung "Wie schaffen Sie es nur die Welpen abzugeben? Die möchte man doch am liebsten alle behalten."

Auch ich bin keine Heldin und ohne, dass ich mich am Abholtag stark zusammen reiße, würden oft weit mehr Tränen von meiner Seite aus fließen.

Ich sehe meine Beziehung zu Hunden aber auch von einer sehr verantwortungsvollen Seite aus.

Ich bin nicht nur der Besitzer, Halter, Züchter meiner Hunde - ich bin auch deren Arbeitgeber. Sprich, wenn ich JEDEN Hund behalten würde, hätte ich bald ein gefrustetes, meuterndes Hunderudel um mich. Und da ich weiß, wie glücklich und zufriedener man ist, wenn man die Arbeit verrichten darf, die man liebt, fällt es mir wesentlich leichter einen Hund in "Brot und Arbeit und liebevolle Hände " zu geben.

Man darf nicht immer von sich glauben, dass nur man selbst, der einzig wahre Hundefreund ist. Es gibt viele wirklich gute Plätze für Hunde, man muss sie allerdings suchen.